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Die Freilandhaltung

In der Freilandhaltung haben die Legehennen neben dem Stall, der den Anforderungen an die Bodenhaltung entspricht, tagsüber uneingeschränkt Zugang zu einem Auslauf von 4m² pro Henne. Stallansicht Scharren/Picken
Die Auslauffläche sollte zum größten Teil bewachsen sein und nicht zu anderen Zwecken genutzt werden, außer als Obstgarten, Wald oder Weide. Der maximale Radius der Auslauffläche beträgt 350m. Bei einem Radius von 150 bis 350 m müssen im Auslauf Unterstände und ggf. Tränken vorhanden sein. Da sich die Hennen bevorzugt in Stallnähe aufhalten, wird hier der Boden sehr stark beansprucht und mit dem Kot der Tiere belastet. Es ist in der Regel nicht möglich, im unmittelbaren Umfeld des Stalles eine intakte Vegetation aufrecht zu erhalten. Kies oder Holzspäne helfen gegen Verschlammung und das Einbringen des Schmutzes in die Ställe und Nester. Unterstand
Bei der Freilandhaltung steht die Bewegungsfreiheit der Hennen Rangordnungskämpfen, Kannibalismus sowie der Infektionsgefahr durch den Kot der Hühner und durch den Kontakt zu frei lebenden Tieren und deren Ausscheidungen entgegen. Neben dem erhöhten Infektionsrisiko muss die Freilandhaltung die Gefahren der unterschiedlichen Witterungsbedingungen (Zugluft, Nässe, Unterkühlung) für die Gesundheit der Tiere, die Hygiene und die Produktqualität auffangen. Die Freilandhaltung erfordert daher ein angepasstes Management insbesondere auch hinsichtlich der Tiergesundheit.

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