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Bundesbürger präferieren Eier aus Deutschland

Angebot in Deutschland wird um Eier aus der neuen tiergerechten Kleingruppenhaltung erweitert

Beim Einkauf bevorzugen Verbraucher Eier aus heimischen Regionen. So stammt nur jedes vierte Ei, das in Deutschland gekauft wird, aus ausländischer Produktion, wie die ZMP berichtet. Das liegt sicherlich nicht zuletzt am Angebot frischer deutscher Eier aus unterschiedlichsten Haltungsformen. Neben der Bodenhaltung, der ökologischen Erzeugung und der Freilandhaltung stammen künftig deutsche Eier auch aus der neuen Kleingruppenhaltung. Sie ist das Ergebnis mehrjähriger internationaler Forschungen und Untersuchungen sowie praktischer Erprobungen unter Berücksichtigung der Aspekte Tierverhalten, Tiergesundheit, Verbraucher- und Umweltschutz sowie Arbeitsökonomie. In der Kleingruppenhaltung sind die Bedürfnisse der Tiere durch ein größeres Platzangebot und die Strukturierung in Einstreufläche, Nest und Sitzstangen erfüllt. Mit einem abgedunkelten Nest zur ungestörten Eiablage, Sitzstangen für erhöhtes Ruhen und Einstreu zur Ausübung von Scharren und Picken, ermöglicht die Kleingruppenhaltung den Legehennen ein verhaltens- und tiergerechtes Leben. Die Gruppengröße von mindestens 20 bis zu 60 Hennen bietet eine damit verbundene, entsprechend erweiterte Bewegungsfläche von bis zu 4,5 m² pro Tier.

Eier aus der neuen Kleingruppenhaltung mit deutscher Herkunftskennzeichnung DE auf dem Ei werden voraussichtlich schon im zweiten Halbjahr dieses Jahres im Lebensmittelhandel erhältlich sein, da bereits jetzt die Umstellung der in Deutschland betriebenen Anlagen in vollem Gange ist. Zum Hintergrund: Die Übergangsfrist für die herkömmliche Käfighaltung endet in Deutschland zum 31. Dezember 2009. Die Niederlande haben sich für eine längere Übergangsfrist entschieden. Hier endet das Käfigverbot gemäß den europarechtlichen Vorgaben zum 31. Dezember 2011. Eier aus der herkömmlichen Käfighaltung machen etwa 48% der gesamten niederländischen Eiererzeugung aus. Obwohl die Entscheidung für eine frühere Umsetzung die deutschen Legehennenhalter sowohl unter Zeitdruck setzt als auch im europäischen Wettbewerb zunächst benachteiligt, sind sie ausdrückliche Fürsprecher der Ablösung der herkömmlichen Käfighaltung. Eine Entscheidung, die sowohl den Tieren als auch den Verbraucherwünschen entgegen kommt. Dabei gehen Bund, Länder und die Eierwirtschaft davon aus, dass zukünftig die Ökologische Erzeugung sowie die Freiland- und Bodenhaltung einerseits und die Kleingruppenhaltung andererseits einen Marktanteil von etwa 50% in Deutschland haben werden.

* Neue Kleingruppenhaltung macht zukünftig 50% des deutschen Eiermarktes aus
* Verkehrsbezeichnung „Eier aus Kleingruppenhaltung“ auf der Verpackung gibt Hinweis beim Kauf

Bereits im zweiten Halbjahr dieses Jahres werden in Deutschland produzierte Eier aus der neuen Kleingruppenhaltung im Handel erhältlich sein. Denn schon jetzt hat die Eierwirtschaft hierzulande 15 % der Anlagen auf diese zukunftsweisende Haltungsform umgerüstet – und weitere Umstellungen folgen kontinuierlich. Für Verbraucher zu erkennen sind Eier aus der neuen Kleingruppenhaltung zukünftig durch die Verkehrsbezeichnung „Eier aus Kleingruppenhaltung“ auf der Verpackung. Diese Kennzeichnung ist per Vermarktungsnormen zulässig. Zusätzlich ist jedes Ei direkt auf der Schale mit dem Begriff „Kleingruppe“ gekennzeichnet. So haben Kunden bald die Möglichkeit, beim Kauf von in Deutschland erzeugten Eiern – erkennbar an der Herkunftskennzeichnung DE direkt auf dem Ei – aus vier gleichberechtigten, kontrollierten und tiergerechten Haltungsformen wählen zu können. Dabei gehen Bund, Länder und die Geflügelwirtschaft davon aus, dass zukünftig die Ökologische Erzeugung sowie die Freiland- und Bodenhaltung einerseits und die Kleingruppenhaltung andererseits einen Marktanteil von etwa 50% in Deutschland haben werden.

 Lesen Sie hier die Pressemitteilung des IKL zu diesem Thema. (pdf, ca. 88 kb)





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