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Die Käfighaltung

Die konventionelle Käfighaltung ist noch im Rahmen einer Übergangsregelung bis Ende 2008, in Ausnahmefällen bis Ende 2009 in Deutschland erlaubt. Die EU sieht hingegen eine Übergangsfrist bis Ende 2011 vor. In der konventionellen Käfighaltung teilen sich vier bis sechs Hennen, denen jeweils 550 cm² Platz zur Verfügung stehen, eine Einheit mit Futtertrog und Tränke. Die Versorgung mit Futter und Wasser erfolgt vollautomatisch. Darüber hinaus verfügen die neben- und übereinander angeordneten Käfige über einen leicht geneigten Boden, der das Abrollen der Eier auf ein Sammelband ermöglicht. Der Kot der Tiere wird über ein unter den Käfigen angeordnetes Förderband regelmäßig aus dem Stall gebracht. So wird der Übertragung von Krankheiten durch die weitgehende Trennung von Kot und Tier vorgebeugt. Hygiene, Tiergesundheit und Ei-Qualität sind damit optimal. Außerdem ermöglicht die Haltung der Legehennen in Käfigen eine gezielte Behandlung erkrankter Tiere und damit eine bessere Gesundheitskontrolle für die gesamte Herde. Die Hennen können zudem eine feste Rangordnung bilden, so dass eine geringe Aggressivität untereinander herrscht und es selten zu Kämpfen und Verletzungen der Tiere kommt. Nachteile der konventionellen Käfighaltung bestehen darin, dass einzelne Verhaltensweisen und Beschäftigungsmöglichkeiten, wie z.B. das Scharren und Staubbaden oder die ungestörte Eiablage im Nest nicht ausgeübt werden können.

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