Die Kleingruppenhaltung
Die Kleingruppenhaltung ist eine neue, auf Basis wissenschaftlicher Untersuchungen und praktischer Erprobungsphasen
entwickelte Haltungsform.

Diese sieht eine Fläche von 800 cm² pro Henne (für Tiere unter 2 kg) und 900
cm² für schwerere Hennen vor. In der Kleingruppenhaltung sind die Bedürfnisse der Tiere durch ein
größeres Platzangebot und die Strukturierung in Einstreufläche, Nest und Sitzstangen
erfüllt: Der Mobilitätsfaktor der Hennen ist um das 18,6-fache
erhöht.
Mit einem abgedunkelten Nest zur ungestörten Eiablage, Sitzstangen für erhöhtes Ruhen und
Einstreu zur Ausübung von Scharren und Picken bietet die Kleingruppenhaltung den Legehennen ein verhaltens- und
tiergerechtes Leben.
Die Gruppengröße von mindestens 20 bis zu 60 Hennen bietet eine damit verbundene,
entsprechend erweiterte Bewegungsfläche von bis zu 4,5 m² pro Tier.
Ein Blick in die Kleingruppenhaltung
Bei dieser Haltungsform werden die Nachteile der herkömmlichen Käfighaltung wie etwa die eingeschränkten Verhaltensmöglichkeiten ebenso ausgeschlossen wie die Risiken der Boden- und Freilandhaltung und der ökologischen Erzeugung mit der Aufrechterhaltung der Tiergesundheit. Die Vorteile der Kleingruppenhaltung gegenüber anderen Haltungsbedingungen sind eine niedrige Umweltbelastung, ein niedriges Infektionsrisiko und eine gute Produktqualität.
Mehr zur Stellungnahme der Tierärztlichen Hochschule Hannover zur Kleingruppenhaltung






